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Ein Spinatpudding zum Gründonnerstag

Der Spinatpudding steht wegen seiner gesunden und einfachen Zutaten sowie auch wegen seiner grünen Farbe auf Haus Steinfurt an Gründonnerstag traditionell als Hauptgericht auf dem Speiseplan.

Gründonnerstag hat eigentlich nichts mit der Farbe Grün zu tun, ursprünglich stammt die Bezeichnung von „greinen“ (weinen). Außerdem erhielt dieser grüne Gemüseauflauf seine Farbe im Anfang auch eher von den ersten, frischen Brennnesselspitzen. Doch hält man heute in der Schlossküche an dem fleischlosen Grundrezept für die Fastenzeit fest und greift dabei allerdings auf frischen Spinat zurück.
Zutaten:

1 kg Spinat
40 g Butter
1 EL Zwiebeln, fein gehackt
1 EL Petersilie, fein gehackt
1 Prise Salz
4 alte Brötchen (Semmeln) 
Wasser zum Einweichen
4 Eier (getrennt)
Butter und Paniermehl zum Einfetten der Backform


Zubereitung:

  1. Spinat waschen, putzen, blanchieren und pürieren
  2. eingeweichte Brötchen gut ausdrücken
  3. gehackte Zwiebeln und Petersilie in einem Topf in heißer Butter andünsten
  4. noch während der Topf auf der heißen Platte steht, die weichen Brötchen hinzugeben
  5. alles verrühren, bis sich die Masse ballt und vom Topf löst
  6. danach den Topf von der Platte nehmen, den Spinat zusammen mit vier Eigelben unterrühren und mit Salz abschmecken
  7. Eiweiß zu Eischnee schlagen und zum Schluss unterziehen
  8. sollte die Pudding-Masse zu weich sein, kann nach Bedarf noch Paniermehl hinzugegeben werden.
  9. Inzwischen eine verschließbare Backform mit Butter einfetten und mit Paniermehl ausstreuen
  10. Teig in der Form verteilen und glatt streichen
  11. Form fest verschließen und in ein Wasserbad stellen
  12. im geschlossenen Topf muss der Spinatpudding 1 Stunde lang sieden.

Der fertige Pudding wird schließlich auf einen großen Teller gestürzt und mit Sauce Hollandaise garniert.

Tipp: Statt des frischen Spinats kann auch Tiefkühlspinat verwendet werden. Er muss in einer Schüssel mit Sieb im Kühlschrank auftauen. Die Auftauflüssigkeit darf nicht weiter verwendet werden.

Tipp der Frau Baronin: „Fürs Paniermehl die Sonntagssemmeln trocknen, ins Handtuch wickeln und zerklopfen. Keine gekauften Semmelbrösel schmecken so gut!“

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