Biersuppe oder Weinsuppe, je nachdem, ob Bier oder Wein vom Vortag übrig geblieben war, wurde am Karfreitag zu Struwen gereicht. Wer beides nicht mochte, musste sich mit Milchkaffee begnügen.
Biersuppe, in manchen Gegenden "Beerwarmbeer" genannt, gab es aber auch zu anderen Gelegenheiten. Z.B. als Auftakt zu einem Richtfestessen. Danach folgten Sauerkraut mit Speck, anschließend "Dicker Reis", mit Zimt und Zucker bestreut.
Für den Teig:
1/2 Liter Milch
1 Prise Salz
40 g Speisestärke
1/2 Vanillestange
Ersatzweise:
1 Päckchen Vanillezucker
60 g Zucker oder Sirup
1/2 Liter Bier
2 Eier
Zubereitung:
Die Milch wird mit dem Salz, der Vanillestange und dem Zucker zum Kochen gebracht.
Die Speisestärke, mit etwas kalter Milch verrührt in die heiße Milch geben.
Die Vanillestange herausnehmen. Danach fügt man das Bier hinzu und lässt die Suppe einmal aufkochen.
Die nicht mehr kochende Suppe wird mit dem Eigelb abgezogen.
Das Eiweiß wird steif geschlagen und teelöffelweise auf die heiße Suppe gesetzt.
Man verschließt den Topf mit dem Deckel und lässt die Klöße 5 Minuten in der Suppe ziehen,
damit sie fest werden. Sie dürfen nicht kochen!
Tipp: Man kann auch Rosinen mitkochen.
Quelle: unbekannt