Veranstaltungskalender
für Brauchtum und Tradition

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Die schönsten Frühlingsgedichte

  1. April
  2. Aprilwetter in der Osterwoche
  3. Blaues Blütenmeer
  4. DER BAUM Frühlings-Impression
  5. Der Frühling
  6. Der Lenz
  7. Der Lenz auf goldenem Throne
  8. Der Winter ist vorbei
  9. Die Sonne geht im Osten auf
  10. Die Tulpe
  11. Ein Frühlingsgedicht
  12. Einzug des Frühlings
  13. Er ist`s
  14. Es färbte sich die Wiese grün
  15. Frühling (Stöckl)
  16. Frühling (Seidel)
  17. Frühling (Mickwitz Apenbrink)
  18. Frühlings Ankunft
  19. Frühlingbote
  20. Frühlingbotschaft
  21. Frühlingsbotschaft (Fallersleben)
  22. Frühlingserwachen (Pernicka)
  23. Frühlingserwachen (Blasberg)
  24. Frühlingsglaube
  25. Frühlingsgrün
  26. Frühlingsliebe
  27. Frühlingslied
  28. Frühlingsnacht
  29. Frühlingsnahen
  30. Frühlingsregen
  31. Frühlingsstoßgebet
  32. Frühlingsträume
  33. Frühveilchen
  34. Frühlingswärme
  35. Halt inne...
  36. Herz getrost
  37. Junge Zeit
  38. Kleine Triebe mehr und mehr
  39. Lenz, erwache
  40. Märzlieder
  41. Märzsturm
  42. oesterlicher-lerchenruf
  43. Ostermorgen
  44. Schneeglöckchen (v. Eichendorff)
  45. Schneeglöckchen (v. Muth)
  46. Unterm Baum im grünen Gras
  47. Voller Frühling
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Die schönsten Gedichte und Verse zum Frühling
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SCHNEEGLÖCKCHEN
von Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857)

SCHNEEGLÖCKCHEN

's war doch wie ein leises Singen
In dem Garten heute nacht,
Wie wenn laue Lüfte gingen:
"Süße Glöcklein, nun erwacht,
Denn die warme Zeit wir bringen,
Eh's noch jemand hat gedacht." -
's war kein Singen, 's war ein Küssen,

Rührt' die stillen Glöcklein sacht,
Daß sie alle tönen müssen
Von der künftgen bunten Pracht.
Ach, sie konntens nicht erwarten,
Aber weiß vom letzten Schnee

War noch immer Feld und Garten,
Und sie sanken um vor Weh.
So schon manche Dichter streckten
Sangesmüde sich hinab,
Und der Frühling, den sie weckten,
Rauschet über ihrem Grab.

Titel: SCHNEEGLÖCKCHEN
Autor: Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857)